Projektwoche zum Thema "Vielfalt"

Projektwoche vom 24. bis 27. Juni 2014

In diesem Schuljahr führen wir als mitarbeitende UNESCO-Projektschule eine Projektwoche zum Thema "Vielfalt" durch. Neben der Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt beschäftigen sich viele Klassen auch mit kultureller Vielfalt.
In einigen Klassen arbeiten Mitarbeiter der Fairtrade Initiative Saarbrücken mit. Auch viele Eltern bringen sich als Experten für Pflanzen, Tiere oder andere Kulturen in die Projektwoche ein.

 

Klasse 1.1: Wald-Projekt

Die Klasse 1.1 beschäftigte sich in der Projektwoche mit dem Thema Wald. Am ersten Tag erkundeten wir den Schulhof und fanden heraus welche Baumarten es auf dem Schulhof gibt. Mit viel Freude fertigten die Kinder Rindenabdrücke der einzelnen Bäume an und erstellten anschließend Baumsteckbriefe.

Am zweiten Tag waren wir im Wald. Dort fanden die Walddetektive mit ihrem  Hosentaschen-Baumbuch heraus, welche Bäume dort wachsen. Danach spielten wir einige Spiele zum Thema Wald. Besonders das Spiel „Baum erfühlen“ hat den Kindern viel Freude bereitet. Dazu wurden einem Kind die Augen verbunden und es wurde von einem anderen Kind zu einem Baum geführt, um diesen zu ertasten. Anschließend wurde es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeführt, bekam die Augenbinde abgenommen und musste wieder durch Ertasten herausfinden, an welchen Baum es zuvor blind geführt wurde. Das war gar nicht so einfach, aber viele Kinder haben ihren Baum wiedererkannt.

 

Am dritten Tag begleitete uns der Waldpädagoge Guido Geißen in den Wald. Mit ihm erkundeten wir auch die Pflanzen- und Tierwelt des Scheidter Waldes. Während des Picknicks las er uns ein Märchen zum Thema Wald vor und dann bauten wir ein gemütliches Waldsofa aus Ästen, Blättern und Gras.

Zum Abschluss der Woche stellten die Kinder mit großer Freude aus den Waldfundstücken ein Memory her.

Klasse 1.2: Fledermäuse

Wir haben uns in der Projektwoche mit Fledermäusen beschäftigt. Im Mai hatten wir schon eine Fledermauswanderung gemacht, da wollten wir einfach noch mehr von diesen Tieren erfahren.
Wusstest du, das es sie schon mehr als 50 Millionen Jahren gibt?
Auf der einen Seite fliegen sie, sind aber keine Vögel sondern Säugetiere.
Ihre Arme und Hände haben längere Knochen und dazwischen ist die Flughaut gespannt.
Es gibt Feldermäuse, die sich von Insekten ernähren, andere von Blüten, wieder andere von Fischen und kleinen Vögeln.
Nur 3 Arten sind richtige Blutsauger. Aber keine Angst, die leben in Südamerika.
Weil sie so eigentümliche Tiere sind, haben wir sie in einem kleinen Theaterstück auch zu dem König der Tiere wählen lassen.

Klasse 2.1: Kulturelle Vielfalt

Wir hatten Projektwoche. Unser Klassenthema war „Kulturelle Vielfalt“, da die Eltern von einigen Kindern aus verschiedenen Ländern kommen. Das waren Brasilien, die Philippinen, Kamerun, Ungarn und Italien.

Am Dienstag, den 24.06.2014, war Pedros Mama bei uns in der Klasse:

Pedros Mama hat uns ganz viel über Brasilien erzählt. Pedros Mama hat aber auch erzählt, warum die brasilianische Flagge grün, gelb und blau ist. Sie hat uns auch einige portugiesische Wörter beigebracht. Übrigens, grün ist für die vielen Bäume, gelb ist für die Bodenschätze, blau ist für den Himmel. Es war sehr schön.                                       

Brasilien ist das größte Land in Südamerika und das fünftgrößte Land der Erde. In Brasilien ist der zweitgrößte Fluss der Erde. Der Fluss heißt Amazonas. In Brasilien ist die Hauptsprache Portugiesisch, obwohl in den anderen südamerikanischen Ländern Spanisch gesprochen wird. In Brasilien ist der größte Urwald der Welt. Es war sehr interessant. 

 

Am Mittwoch, den 25.6.2014, war Juliannes Papa bei uns in der Klasse:

Juliannes Papa hat mit seinem Handy eine Karte von den Philippinen an die Wand gebeamt. Und er hat uns noch über die Philippinen erzählt. Und er hat uns erzählt, dass die auf den Philippinen mit den Händen essen. Und er hat uns noch philippinische Spiele gezeigt.                                      

Man ernährt sich häufig von Reis von den Reisterassen, Mango, Zuckerrohr, Bananen und als Beilage isst man Schweinemark mit Erdnusssoße. Das Nationaltier ist der Philippinenadler und ein philippinischer Wasserbüffel „Carabao“ genannt. Auf den Philippinen gibt es Vulkane und schöne Strände mit Katzenhaien. Selten gibt es weiße Haie. Es gibt viele Schlangenarten, wenig giftige Schlangen, aber viele Würgeschlangen. Als Fortbewegungsmittel nimmt man das „Jeepney“ oder das „Tricycle“. Früher baute man Häuser aus Bambusstöcken und Bananenblättern, die nicht sehr stabil waren. Deshalb gibt es heute die gleichen Häuser wie bei uns. Die Philippinen bestehen aus mehr als siebentausend Inseln. Am schönsten fand ich, als er uns drei philippinische Spiele gezeigt hat.

Am Donnerstag, den 26.6.2014, war Zeynams Mama bei uns in der Klasse:

Sie hat uns vieles über Kamerun erzählt. Zeynams Mama hat uns Früchte, Kakao und Erdnüsse gezeigt. Eine Frucht sah aus wie eine Zucchini außen mit Holzrinde.
Sie sagte, dass die Afrikaner gerne frittieren.
Nach der Pause hat sie uns große und kleine Trommeln gezeigt. Wir haben damit ein Stück gespielt. Wir haben draußen ein afrikanisches Spiel gespielt. Es hat Spaß gemacht.   
In Kamerun ist sehr viel Kakao, der wird um die ganze Welt geschickt.
In Kamerun gehen die Kinder um 9 Uhr zur Schule und kommen um 18 Uhr wieder zurück. Mittags haben sie eine Pause. Kinder können so lange wach bleiben wie sie wollen.

 

Am Freitag, den 27.6.2014, waren Antonias und Flavias Mamas bei uns in der Klasse:

Als erstes war Antonias Mama bei uns. Sie hat uns über Ungarn erzählt.
Wir haben ein bisschen Ungarisch gelernt und haben ein Lied auf Ungarisch gelernt. In Ungarn spielt man Fußtennis und Gummitwist. In Ungarn isst man oft Gulasch. Es gibt einen Osterbrauch: „Die Männer begießen die Frauen wie Blumen.“

Danach war Flavias Mama da. Sie hat uns über Italien berichtet. Die Hauptstadt von Italien ist Rom.Wir haben auch Nudelketten gemacht. Es war toll! In Italien haben die Kinder in der Schule und im Kindergarten Uniformen an. Die Jungs haben blaue und die Mädchen rosafarbene Uniformen. 

Die vorgenannten Texte sind aus den Projektheftberichten von Fleur, Zeynam, Jonna, Elina, Flavia und Beni der Klasse 2.1 zusammengestellt.


Zum Schluss noch einige persönliche Meinungen zur Projektwoche:

Mir hat die Projektwoche sehr gut gefallen. (Beni)

Die Woche war toll! (Zeynam)

Es hat mir richtig gut gefallen! Am besten fand ich den Donnerstag, weil wir getrommelt haben. (Elina)

Wir haben eine tolle Projektwoche gehabt. Es war sehr interessant. (Fleur)

Ich fand alle Länder gleich gut. (Piet)

Ich fand die Projektwoche sehr sehr gut. (Kieran)

Ich fand die Projektwoche cool. (Valentin)

Ich fand die Projektwoche sehr schön, weil das Thema Vielfalt eine gute Idee ist. (Flavia)

Klasse 2.2: Faire Bananen

Die Kinder haben zum Einstieg den Film von Banafair gesehen und die Geschichte von „Chipi auf der Bananenplantage“ gelesen. Diese handelt von einem Jungen, der umgezogen ist, da seine Eltern jetzt auf einer Plantage arbeiten, die für den fairen Handel produzieren.

Daraufhin wurde ausführlich über den fairen Handel an sich gesprochen.

An einer großen Weltkarte erarbeiteten wir die Länder, aus denen die meisten Bananen zu uns nach Deutschland kommen. Papierbananen, mit den entsprechenden Flaggen gekennzeichnet, wurden an die Weltkarte gepinnt.

Große Plakate wurden angefertigt, denn am Dienstag während der UNESCO-Projekttage hat die Klasse an einem eigenen Stand auf dem Dudweiler Wochenmarkt faire Bananen und eine kleine Auswahl anderer Bananenprodukte verkauft. Die Kinder haben, ausgestattet mit einem Bananenkostüm, kleine Kosthäppchen verteilt. So haben sie es geschafft, einige Marktbesucher an den Stand zu locken, um mit schlagkräftigen Argumenten für die fairen Bananen zu werben. Für große Aufregung sorgte natürlich der Besuch eines Reporters der Saarbrücker Zeitung.
In Vorbereitung auf die Wochenmarktaktion haben einige Kinder einen Brief an die Lokalredaktion geschrieben.

Wichtig war es außerdem, sich einen Überblick über das Obst- und Gemüseangebot der anderen Stände zu verschaffen: Was ist Obst oder Gemüse? Wächst das Produkt in der Region oder hat es einen weiten Transportweg? Ist es bio oder nicht?...  Mit Hilfe eines Forscherblattes wurden die Verkäufer und Bauern befragt und einige von ihnen mussten sich vor den Schülern rechtfertigen. Denn auch Bananen aus konventionellem Anbau wurden gefunden.

Am nächsten Schultag besuchte uns der Vater eines Schülers. In einem kleinen Rollenspiel haben die Schüler erfahren, wie Handel funktioniert und dass nicht selten der Bananero, der die schwerste Arbeit erledigt, am wenigsten verdient.

In einer Bananenwerkstatt mit verschiedenen Stationen haben die Kinder ihr Wissen vertieft und in ihrem eigens dafür angelegten Bananenheft gesammelt.

Und hier der Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom 26.06.2014:

Es geht auch ohne Chemie und Kinderarbeit

Wochenmarkt-Aktion in Dudweiler: Jungen und Mädchen aus Scheidt wollen das Prädikat "faire Schulklasse" erhalten.

Kinder der Grundschule Scheidt verkauften am Dienstag auf dem Dudweiler Wochenmarkt Bananen und betätigten sich als Markthändler mit Forschungsauftrag. Denn auf der einen Seite versuchten sie, eine Kiste mit 150 fair gehandelten Bananen an den Mann zu bringen und andererseits noch die Angebote der anderen Obst- und Gemüsehändler genau zu erforschen.

Dudweiler: Tim Baltes und Noemi Mammo Zagarella (beide 8) erklärten das Projekt: „Wir bieten Bananen an, die ohne Einsatz von Chemie gewachsen sind und ohne Kinderarbeit geerntet wurden.“ Die Klassenkameraden der Klasse 2.2. waren unterdessen mit Fragebögen an anderen Ständen unterwegs und fragten Händler und Bauern nach Bezugsquellen ihrer Angebote, nach Bioprodukten und danach, ob die Sorten aus der Region oder aus dem Import kommen. Die fair gehandelten Bananen der Grundschüler gab es außerdem zum Probieren. Die Idee mit dem eigenen Marktstand kam der Klasse im Rahmen der Unesco-Projektwoche an der Schule und am Ende winkt der Klasse möglicherweise noch eine Auszeichnung der Fairtrade Initiative als „faire Schulklasse“.

Original-Artikel der Saarbrücker Zeitung, veröffentlicht am 26.06.2014 auf SOL.de und in der Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Sulzbachtal-Fischbachtal vom 26.06.2014

Klassen 3: Arbeitsbedingungen in anderen Ländern und fairer Handel

Projekttag - Fairtrade-Fußbälle aus Pakistan

Am Anfang der Projektwoche hatten wir das Thema „Fairtrade-Fußbälle“.
Dort haben wir gelernt, dass Fußbälle, die nicht fair gehandelt werden, auch von Kindern hergestellt werden. 80 % dieser Fußbälle werden in Pakistan produziert.
Ein Fußball besteht aus 32 Waben und zwar aus 20 6er- und aus 12 5er-Waben. Wir haben erfahren, dass die Menschen pro Ball (den sie herstellen) 50 bis 80 Cent verdienen. (Am Tag schafft man 2 bis 6 Bälle.)
Dominic, 3.1

 

Heute ist eine Frau zu uns gekommen um mit uns das Projekt „Fußball“ zu machen. Die Frau hieß Wynnie. Sie ist sehr nett.
Wynnie hat uns gezeigt, welche Nachteile Fußbälle-Nähen für manche Menschen hat.
Wir haben auch zwei Filme geschaut. Beim ersten Film ging es darum, wie arm dieses Land (Pakistan) ist, wo Fußbälle von Hand genäht werden. Aber es hat auch gezeigt, dass es auch faire Firmen gibt.
Danach haben wir versucht einen Fußball zu nähen. Ich sage dazu nur: „Schwierig!“
Tim, 3.1

 

Projekttag - Orangen und Smoothies

Am zweiten Tag der Projektwoche hat Wynnie uns etwas über die Ernte der Orangen erklärt. Wir haben zum Beispiel gelernt, dass viele Menschen viele Kilometer weit fahren müssen, um Orangen zu ernten. Sie tragen keine Schutzkleidung, obwohl das Gift (Insektizide oder Pestizide) durch ihre Kleider durchkommen kann. Das ist sehr schädlich für ihre Haut.
Oft müssen Kinder diese Arbeit machen. Zwischen den Orangenbäumen lauern oft sogar Schlangen, Vogelspinnen oder Skorpione (deren Bisse giftig sein können).
Dann haben wir in Gruppenarbeit Smoothies hergestellt. Wir haben Orangen gepresst und Früchte geschnitten, Säfte dazugegeben und fertig war unser Smoothie! Es hat sehr lecker geschmeckt.
Mariella, 3.1

 

Heute Morgen kam Wynnie wieder. Sie hat uns zuerst etwas über Orangen erklärt. Und wir haben einen kurzen Film darüber gesehen, wie Orangen angebaut und geerntet werden. Wir haben auch über die Arbeitsbedingungen, über das Gehalt und über Kinderarbeit beim Orangenernten gesprochen.
Nach der Pause hat Wynnie uns gezeigt, wie Orangensaft gemacht wird.
Dann haben wir Cocktails und Smoothies gemixt. Sie haben gut geschmeckt.
In der 5. Stunde hat Wynnie uns Arbeitsblätter gegeben, die wir bearbeiten sollten. Auf den Arbeitsblättern war auszufüllen, wie einem die Getränke geschmeckt haben und welche Zutaten hinein kommen.
Es war ein schöner Tag und ich habe viel gelernt.
Julia, 3.1


Heute war der letzte Projekttag und es war wieder Wynnie bei uns. Als erstes haben wir gekuckt, wie Orangen angebaut und gespritzt werden. Wir haben danach verschiedene Orangensäfte probiert. Dann haben wir eigene Cocktails mit Fairtrade Säften gemacht. Danach war unten in der Aula eine Versammlung, wo jede Klasse erzählt hat, was sie in den vier Projekttagen gemacht haben. Danach haben wir unten in der Aula unsere Cocktails an alle Kinder der Schule verteilt. Das war ein schöner Projekttag.
Aaron, 3.2

 
 

Das sind die Smoothies, die wir während der Projektwoche zubereitet und angeboten haben. Hier zum Nachmachen – bitte faire Produkte verwenden!


ANANAS-BANANE-DREAM
              
200 ml Ananassaft
eine halbe Banane
300 ml Orangensaft
50 ml Kokosmilch

Die Banane schälen, in Scheiben schneiden und in den Mixer geben. Orangensaft, Ananassaft und Kokosmilch dazugeben und alles pürieren.

 
COOL ORGANIC APPLEJUICE  
100 ml Apfelsaft
100 ml Mango-Maracuja-Saft
100 ml Orangensaft
100 ml Mineralwasser
ein wenig Zitronensaft

                      Alle Zutaten im Shaker mixen.


Fruchtbombe KICK OFF
  
200 ml Orangensaft
100 ml Ananassaft
ein wenig Zitronensaft
100 ml Apfel-Mango-Brombeer-Saft
100 ml Mangosaft

   Alle Zutaten im Shaker mixen.


SUNDANCE BRASIL
ein großes Stück Mango, geschält
ein großes Stück Ananas, geschält
eine halbe Orange, geschält
eine halbe Avocado, geschält
eine Kiwi, geschält
100 ml Mango-Maracuja-Saft
etwas Zitronensaft

Die in Stücke geschnittenen Früchte in den Mixer geben und alles gut durchmischen. Zum Schluss den Zitronensaft nach Belieben hinzufügen.

 



Projekttag - Baumwolle

Heute war Frau von Osterhausen bei uns. Sie hat uns etwas über Baumwolle beigebracht. Zum Beispiel, dass gedüngte Baumwolle schlecht ist, weil der Dünger nicht gesund für die Arbeiter und für denjenigen, der das Produkt gekauft hat. Außerdem sollte Baumwolle fair gehandelt sein, wenn sie nicht fair gehandelt wäre, wäre es schlecht.
Das kam dazu, dass die Eltern immer von der Arbeit nur mit zwei, drei Euro zurückkamen. Dann sagten sie zu ihren Kindern, dass sie auch arbeiten müssen, damit die Familie genug Geld hat. Es arbeiten 90 Millionen Kinder weltweit auf Baumwollfeldern. In Deutschland leben 80 Millionen Menschen. Morgen dürfen wir unsere T-Shirts, die fair gehandelt sind, anmalen.
Laura, 3.2

 

Heute haben wir mit Frau Osterhausen darüber geredet, wie Baumwolle mit oder ohne Fair Trade abgebaut wird. Wir haben außerdem gelernt, was FIS heißt (Fair Trade Initiative Saarbrücken). Dann haben wir einen Film gekuckt, wie Baumwolle geerntet und angebaut wird in Burkina Faso, Afrika in der Stadt Ouagadougou. Zuerst ging es den Bauern schlecht und als die Fair Trade Initiative ankam, bekamen sie endlich genug Geld. Zum Abschluss haben wir zwei Lieder gehört. Ich fand es gut zu sehen, dass es Leute gibt, die so etwas machen und unterstützen.
Alexander, 3.2

T-Shirts anmalen

Heute hatten wir wieder das Thema Baumwolle. Am Anfang haben wir einen Film angeschaut. Der Film hieß: „Die Reise einer Jeans“. Im Film war eine Jeans, die wurde gefärbt, genäht, besprüht, die Knöpfe wurden drangenäht und die Hosentaschen wurden gemacht.  Ach, wusstest du, dass eine fertige Jeans 8000 km gereist ist und 55 Badewannen Wasser in sich hat? Sie kommt erstens nicht aus Deutschland, zweitens nicht aus fairem Handel und drittens ist das unnötige Wasserverschwendung.
Jetzt haben wir alles vorbereitet für unsere T-Shirts und dann ging es nach der Pause erst richtig rund. Wir malten dann unsere T-Shirts an.
Ich malte: eine Schokolade, eine Banane, eine Orange, zwei Fußbälle, ein Fair Trade Zeichen, einen Baumwollast, Baumwolle, meinen Namen und ein Land wo es Baumwolle gibt. Ich habe alles mit Wachsmalstiften extra für T-Shirts bemalt. Das war ein besserer und schönerer Tag als alle anderen!
Mico, 3.2

Bilder der Klasse 3.1:

Bilder der Klasse 3.2:

Klasse 4.1: Fledermäuse

Vor kurzem hat Leonie aus der Klasse 4.2 eine kleine Fledermaus mit zur Schule gebracht. Die Kinder hatten viele Fragen: Was frisst so eine Fledermaus wohl? Welche Art ist es? Wo lebt eine Fledermaus eigentlich?

Deshalb haben wir uns in der Projektwoche auch für das Thema Fledermäuse entschieden.

Über das Leben einer Fledermaus haben wir viel erfahren und die Fragen können wir nun beantworten. Die meisten Fledermäuse fressen Insekten und Spinnentiere. Nur drei Arten ernähren sich von Blut. Fledermäuse sind Jäger, werden aber auch von anderen Tieren gejagt. Da sie vom Aussterben bedroht sind, hat Leonie ihre Fledermaus auch an einen Experten übergeben, der sich für den Schutz der Tiere einsetzt.

Klasse 4.2: heimische Vögel

In Frau Wagners vierter Klasse dreht sich alles um heimische Vögel. Einige Auszüge aus Leonis Projektheft gibt es nun hier zu lesen. Die Bilder wurden von Leoni und Maia gemalt. Neben dem selbstgemachten Vogelbuch konnten die Schüler das Vogelstimmenquiz vom NABU spielen. Manche wurden zu richtigen Experten. Die Power Point Präsentation vom NABU Bayern, mit der gearbeitet wurde, gibt es unter dem folgenden Link: http://www.lbv.de/lernen-erleben/schule/stunde-der-gartenvoegel/voegel-in-schule-und-kindergarten.html

1. Projekttag:

„Als erstes zeigte uns Frau Wagner einen Film über Vögel, den sie auf der Website des Naturschutzbundes gefunden hatte. Zwölf Arten kamen vor, manchmal sogar Männchen und Weibchen. Die Kohlmeise erkennt man zum Beispiel an ihrem schwarzen Kopf und den weißen Stellen unter den Augen. Den Rotschwanz erkennt man an der Unterseite des Schwanzes, weil er da rot schimmert. Das Weibchen hingegen hat nur am Po eine rote Stelle. Immer nach den Bildern war eine kurze Information über den Vogel eingeblendet: Ob es ein Zug- oder Standvogel ist, was er alles frisst und wo der Nistplatz des Vogels ist. Danach arbeiteten wir an den Stationen. Ich nahm fünf weiße Blätter und ein grün gefärbtes als Deckblatt. Dann tackerte ich die Blätter zusammen. Jetzt konnte ich anfangen, das Buch lebendig zu machen. Zuerst schrieb ich Vogelbuch auf die Vorderseite. Dazu malte ich einen Schilfrohrsänger. Morgen arbeite ich weiter.“

2. Projekttag:

„Mittlerweile habe ich schon vier Vögel gezeichnet: Die Elster, die Amsel, den Mauersegler und den Star. (...) Auf die Seite mit dem Mauersegler malte ich eine Mauer mit einer Spalte. In die Spalte setze ich einen Mauersegler und zwei Babys von ihm. Leider gibt es ihn immer weniger, weil die Menschen die Löcher in Mauern und Kirchen direkt zumauern. Dabei bedenken sie jedoch nicht, dass dort vielleicht ein Mauersegler seinen Nistplatz gebaut hat. Natürlich nur, wenn gerade Brutzeit ist. Er frisst Insekten und andere Kleintiere, die er in der Luft fängt. (...)“

 

Präsentation aller Projekte

Am letzten Tag der Projektwoche "Vielfalt" haben alle Klassen ihre Projekte in der Aula vorgestellt. Außerdem gab es auch einen Stand, an dem man fair gehandelte Produkte kaufen konnte.

Klasse 1.2:

Klasse 2.1:

Klasse 2.2:

 

Klasse 3.1:

Klasse 3.2:

 

Der Cocktail-Stand der beiden 3. Klassen:

Klasse 4.1: Fairtrade- und Bienenstand

Klasse 4.2:

 

Herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung sagen wir den beiden Damen der Fairetrade-Initiative-Saarbrücken, Frau Ingrid von Osterhausen und Frau Wynnie Mindyo.

...Impressum...