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Unsere Öffnungszeiten

Wir haben jeden Montag und jeden Donnerstag in der ersten großen Pause  geöffnet.  Das heißt, von 9.35 Uhr bis 10.00 Uhr.  Da wir bemerkt haben, dass manche Kinder eigentlich gerne in die Bücherei kommen, ihnen die Pause dazu aber zu wertvoll ist, haben wir seit September 2011 eine zusätzliche Öffnungszeit erfolgreich eingeführt: Donnerstags VOR Schulbeginn, also von 7.35 Uhr bis 8.00 Uhr. Diese Öffnungszeit wird von vielen Kindern sehr gerne genutzt. 

Neue Bücher in der Bücherei

Reihe "Die kleinen Lesedrachen" aus dem Klett-Verlag:

Aus der Reihe des Klett-Verlages gibt es nach den Faschingsferien neue Bücher in der Bücherei. Sie handeln von vezauberten Balletschläppchen, einem Kuchenmonster oder einem rülpsenden Pferd - um nur einige zu nennen. Es gibt Geschichten für jede Klassenstufe! Nach jedem Kapitel wird das Textverständnis spielerisch überprüft. Das macht Spaß und bringt Erfolgserlelbnisse. Das GEOlino Sachwissen-Poster bereitet Hintergrundwissen passend zum Thema der Geschichte kindgerecht auf, Bastelanleitungen, Rezepte und Spiele sprechen den Forscherdrang an und fördern zusätzliche Lesekompetenz.

Lesen, lesen, lesen!

Seit dem Sommer 2009 können die Kinder unserer Schule Bücher in unserer eigenen Bücherei ausleihen. In einem Raum der alten Hausmeisterwohnung ist ein wunderschöner Ort zum Schmökern entstanden. Mit Hilfe einzelner Eltern wurden die Bücher registriert und ein Ausleihsystem erstellt.

Für die Ausleihe von Büchern ist die Einverständniserklärung der Eltern notwendig. Die Schüler erhalten dann einen eigenen Ausweis, den sie zu den Öffnungszeiten der Bücherei in den großen Pausen bitte mitbringen.

Bei der feierlichen Eröffnung am Montag, den 29.6.09, wurden die besten Leser der einzelnen Klassen geehrt und natürlich mit einem Buch beschenkt. Vertreter der Presse, der Stadt und den Eltern waren begeisert vom Lesevortrag eines Erstklässers und bestaunten nicht schlecht den großen Andrang bei der anschließenden Ausleihe.

Wir brauchen Nachwuchs!

Das Büchereiteam besteht aus ca. 10 Müttern und einer Lehrerin. Da in der letzten Zeit einige Mütter aus verschiedenen Gründen aufgehört habe, brauchen wir neue Leute. Wenn Sie Lust und Zeit haben, ein oder zwei Mal im Monat bei der Ausleihe zu helfen, wenden Sie sich bitte (über die Schulleitung) an Susanne Hinsberger.

Unser Bestand

Die Bücherei ist in die 3 Kategorien "Sachbücher", "1. und 2. Klasse" und "3. und 4. Klasse" unterteilt. So können die Kinder sich leicht orientieren und gezielt nach den für sie passenden Büchern suchen. Innerhalb der Sachbücher gibt es wiederum Unterteilungen in zum Beispiel "Tiere", "Mensch", Lexika und Nachschlagewerke", "Technik und Wissenschaft" usw. Im Bereich der Bücher für die 1. und 2. Klasse gibt es eine extra Abteilung für Vorlesebücher.

Wer viel liest, kann viel gewinnen

Aus der Pressemitteilung Nr. 434/2009 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, veröffentlicht am 07.10.2009, Thema: Kinder und Jugend

Ursula von der Leyen: "Wer viel liest, kann viel gewinnen"  

Repräsentative Langzeitstudie belegt Startvorteile für lesefreudige Kinder    

Kinder, die gerne lesen, haben Erfolg in der Schule. Das belegt die Studie "Lesesozialisation von Kindern in der Familie" der Stiftung Lesen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Die Untersuchung zeigt aber auch deutlich: "Lesefreude" ist nur bei wenigen Eltern ein Erziehungsziel. "Der Unterricht fällt leicht", sagen überdurchschnittlich viele Kinder aus ganz verschiedenen Elternhäusern, die nur eines gemeinsam haben: Sie lesen gerne. Dabei zeigen sich die lesebegeisterten Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern sogar deutlich selbstbewusster als ihre wohlhabenderen Mitschüler: 45 Prozent von ihnen betonen, dass der Unterricht kein Problem sei. Bei den jungen Lesefans aus gehobenen sozialen Schichten sagen das dagegen nur 39 Prozent. Befragt wurden rund 3.000 neun bis 13 Jahre alte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern vom Institut für Demographie Allensbach im Rahmen der größten Leselaufbahn-Untersuchung seit über zwei Jahrzehnten.  

"Lesen macht Spaß und stößt Tore auf, damit sich die Phantasie der Kinder entfalten kann. Lesen ist aber auch wie kein anderes Mittel geeignet, Nachteile von Kindern aus bildungsärmeren Schichten wettzumachen. Es sprengt den Teufelskreis von innen, dass sich Bildungsarmut von einer auf die nächste Generation vererbt", sagt Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Die Eltern sind die wichtigsten Vorbilder ihrer Kinder und haben selbst den größten Einfluss darauf, wie sehr sich ihre Kinder für Bücher interessieren.

Vorlesen von klein auf ist deswegen enorm wichtig. Ist die Lust am Lesen erst einmal geweckt, dann entwickelt sich die Lesekompetenz von ganz alleine. Dieser Vorsprung, das zeigt die Studie, hält ein ganzes Leben.  

"Diesem Urteil stimmen laut "Lesesozialisation von Kindern in der Familie" so viele Deutsche wie nie zuvor zu: 84 Prozent der Eltern erklärten, dass es für die Entwicklung eines Kindes wichtig sei, dass es viel liest. Im Rahmen der Vorgängeruntersuchung aus dem Jahr 1988 hatten dies nur 55 Prozent gesagt. Weshalb gerade das Lesen so wichtig ist, davon hat die überwiegende Mehrheit eine sehr klare Vorstellung: "Lesen fördert das selbstständige Denken", erklären 63 Prozent der Befragten, vor 20 Jahren gaben dies lediglich 50 Prozent an. Und der Aussage: "Lesen hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen", stimmen inzwischen sogar drei Viertel der Befragten zu, 1988 waren es nur zwei Drittel. Doch ausgerechnet bei den Eltern stagniert diese positive Entwicklung. 1988 bezeichneten 45 Prozent von ihnen "Lesefreude" als wichtiges Erziehungsziel, 20 Jahre später sind es nur drei Prozent mehr. "Bei den Unter-Dreißigährigen Eltern zeichnet sich sogar ein Leseerziehungs-Skepsis ab", erklärt Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen, die Ergebnisse. "Nur 42 Prozent dieser Eltern sagen, dass man Lesefreude bei Kindern beeinflussen kann. Bei den Über-Dreißigjährigen ist es aber noch die Mehrheit."  

Die einzelnen Ergebnisse der Studie finden Sie unter www.stiftunglesen.de/familienstudie2009 <http://www.stiftunglesen.de/familienstudie2009>.

Tolle Erfahrung für die Kinder

Wir machen die Erfahrung, dass die Kinder sehr stolz darauf sind, ganz alleine in die Bücherei kommen zu dürfen und sich etwas aussuchen zu dürfen. Insbesondere die Erst- und ZweitklässlerInnen fallen uns dabei auf.  Ganz nebenbei lernen die Kinder, dass es wichtig ist, bestimmte Abläufe einzuhalten - wie zum Beispiel den Leseausweis immer dabei zu haben und  die Bücher rechtzeitig zurück zu bringen.